Das VerhandlungstrainingNiemand betritt bei uns unvorbereitet einen Gerichtssaal.
Vor jeder Hauptverhandlung bereiten wir Sie persönlich vor: Ablauf, Strategie, Redeanteile und Ihr Auftreten im Saal. 30 bis 60 Minuten, in der Kanzlei oder per Video – ohne Zusatzkosten.
Warum das den Unterschied macht
Für uns ist ein Gerichtssaal Alltag. Für Sie ist es meist das erste Mal – und genau das sieht man. Unsicherheit, Nervosität oder ein unbedachter Satz können einen Eindruck hinterlassen, der mit der Sache selbst nichts zu tun hat, das Urteil aber sehr wohl beeinflusst. Ein Gericht entscheidet nicht nur nach Aktenlage. Es entscheidet auch danach, wie glaubhaft und gefasst jemand auftritt. Wer weiß, was ihn erwartet, wirkt ruhiger – und wer ruhiger wirkt, wird anders wahrgenommen. Deshalb ist das Verhandlungstraining bei uns kein Zusatzangebot, sondern fester Bestandteil der Verteidigung.
Was wir gemeinsam durchgehen
Der Ablauf der Hauptverhandlung
Wer sitzt wo, wer spricht wann, wie läuft ein Verhandlungstag ab. Von Aufruf der Sache über Anklageverlesung, Beweisaufnahme und Plädoyers bis zum letzten Wort. Sie wissen vorher, was passiert – und was nicht passiert.
Die Verteidigungsstrategie
Was wir vortragen, was wir bewusst zurückhalten und warum. Welches Ergebnis realistisch ist. Welche Fragen des Gerichts zu erwarten sind – und welche Antwort Ihnen hilft statt schadet.
Die Redeanteile
Wer sagt was. Wann äußern Sie sich selbst, wann übernehmen wir. Wann schweigen Sie besser – und wie Sie das tun, ohne dass es wie ein Eingeständnis wirkt. Das ist der Punkt, an dem unvorbereitete Angeklagte am häufigsten Fehler machen.
Verbale Wirkung
Tempo, Lautstärke, Wortwahl. Wie Sie auf unangenehme Fragen reagieren, ohne sich in Widersprüche zu verwickeln. Wie Sie um Bedenkzeit bitten. Wie Sie eine Frage klären lassen, die Sie nicht verstanden haben.
Nonverbale Wirkung
Körperhaltung, Blickkontakt, Umgang mit Anspannung. Was Gerichte unbewusst registrieren – und wie Sie vermeiden, dass Nervosität als Unglaubwürdigkeit gelesen wird. Auch die Frage der Kleidung gehört dazu.
Der Umgang mit dem Unerwarteten
Ein Zeuge sagt anders aus als erwartet, das Gericht schlägt eine Verständigung vor, die Verhandlung wird vertagt. Wir gehen durch, was in solchen Momenten zu tun ist – damit Sie nicht improvisieren müssen.
Wie es abläuft
- 01
Terminabstimmung – etwa eine Woche vorher
Den Termin für das Verhandlungstraining legen wir in der Regel rund eine Woche vor der Hauptverhandlung. Nah genug, dass alles präsent bleibt, und weit genug, dass offene Fragen davor noch geklärt werden können. Sie müssen sich darum nicht kümmern – wir haben Ihren Termin im Blick und kommen von uns aus auf Sie zu.
- 02
In der Kanzlei oder per Video
Beides ist möglich. Per Video entfällt die Anfahrt, und wir können Unterlagen gemeinsam am Bildschirm durchgehen. Unser Büro ist in der Regel bis 22 Uhr besetzt – Sie müssen dafür keinen Urlaub nehmen.
- 03
30 bis 60 Minuten
Je nach Umfang des Verfahrens und danach, wie viele Fragen offen sind. Bei komplexen Sachen nehmen wir uns mehr Zeit.
- 04
Kurze Zusammenfassung danach
Sie erhalten die wichtigsten Punkte schriftlich, damit Sie sie vor dem Termin noch einmal nachlesen können.
Wir studieren mit Ihnen keine Aussage ein und legen Ihnen keine Worte in den Mund. Das wäre nicht nur unzulässig, es würde vor Gericht auch sofort auffallen. Es geht darum, dass Sie verstehen, was passiert, und Ihre eigene Sicht ruhig und klar vertreten können.
Steht bei Ihnen ein Termin an?
Sprechen Sie uns an. Die erste Einschätzung ist kostenlos und vertraulich – auch dann, wenn Sie uns am Ende nicht beauftragen.